Platzhalter für „The Lake“

Da ich gerne die Chronologie einhalten möchte, muss ich hier einen „Platzhalter – Artikel“ einsetzen, den ich irgendwann zu einem richtigen Artikel umwandeln werde. Der Grund, warum ich noch nicht über „The Lake“ schreiben will, ist die Schweigepflicht, die ich unterschrieben habe (üblich beim Film). Da dies ein recht großer Kinofilm wird, halte ich mich mal ausnahmsweise daran..

Blurry Lines

10952907_387047454811551_6004236849282487017_o blogNach den beiden Kurzfilmen hatte ich Lust auf weitere kleine Projekte. Auf crew-united.com fand ich eine passende Anzeige. Für einen Studenten-Kurzfilm der Beuth-Hochschule wurde noch ein Szenenbildassistent gesucht. Eine Mail später traf ich schon den Szenenbildner und lernte das Projekt kennen. Für so einen kleinen Film war die Ausstattung ganz schön aufwändig. Ich musste unter anderem 100 Euro-Paletten, 40 Styroporkisten und sehr viele Fisch besorgen, ein Fahrrad mit Western-Aufklebern, Radio und Wimpel schmücken, Sofas und Kissen verkleiden und eine Blende bauen, die als Attrappe für eine Kaffeemaschine diente. Das Projekt war zwar anstrengend, aber hat gerade durch die Abwechslung sehr viel Spaß gemacht.

Rea und Margit

simple-stories_rea-1200x675 blogRea und Margit waren 2 Bewerbungs-Kurzfilme von Sarah Neumann für eine Hochschule. Sie waren perfekt als erstes Projekt, in dem ich allein für das Szenenbild zuständig war. Sarah und ich suchten erst lange nach einer geeigneten Wohnung als Drehort, und entschieden uns letztendlich für die erste, welche zwar sehr klein, aber dafür komplett und auch relativ geschmackvoll eingerichtet war. So musste ich kaum etwas besorgen. Ich räumte nur ein paar Möbel um, hing Gardinen auf und dekorierte etwas. Ansonsten war ich Innenrequisiteurin.

Unsichtbare Jahre

Persp von links FriedrichstrMein zweites Praktikum schloss sich fast nahtlos an das erste an. Schon beim ersten Gespräch wurde mir gesagt, dass ich vor allem als Innenrequisite-Assistenz gebraucht werde. Innenrequisiteure sind böse gesagt die Putzfrauen beim Film. Sie haben zwar eine sehr wichtige, aber meiner Meinung nach auch sehr undankbare Aufgabe. Sie sind beim Dreh dabei und sorgen u.a. dafür, dass alle Requisiten immer auf Anschluss sind, also bei jeder Wiederholung der selben Szene beispielsweise an der selben Stelle stehen. Als Innenrequisiteur gestaltet man also eher nicht mit.
Weiterlesen

Pampa Blues

IMG_3218Mein erstes Praktikum im Filmgeschäft war bei dem Fernsehfilm „Pampa Blues“. Meine Hauptaufgabe sollte sein, ein Modell eines Dorfes zu bauen, das aussehen sollte, als hätte es jemand (ohne Modellbaukenntnisse) selbst gebastelt. Dieses Dorf existiert tatsächlich in Baden-Württemberg. Leider war ich nie dort und musste es anhand von Fotos und Google Maps nachbauen. Dabei stellte ich ansatzweise das Relief, die Straßen, Bäume und auch jedes einzelne Haus nach.

Weiterlesen