inzwischen..

.. ist viel Zeit vergangen und viel passiert. Ich habe etwa 2 Jahre in der Ausstattung beim Film gearbeitet. Es waren sehr schöne und aufregende Projekte dabei, aber es gab auch viele negative Punkte. Der entscheidendste war, dass ich kein regelmäßiges und erst recht kein ausreichendes Einkommen hatte. Daher habe ich dann überlegt, welcher Beruf noch abwechslungsreich und handwerklich sein könnte. Ich erinnerte mich an mein Praxissemester während des Studiums, das ich in der Modellbaufirma „Werk5“ absolviert hatte. Dort konnte ich zwar nicht wieder anfangen, aber ich fand die Werkstatt „Die Modellbauer Berlin“, wo ich als freie Mitarbeiterin arbeiten konnte. Als es dort nicht mehr genug Arbeit gab, bin ich zu „Modellbau Milde“ gegangen. Auch dort war die Auftragslage schwankend. Ich bekam den Tipp, mal bei „Modellbau Georgi“ nachzufragen. Diese Firma unterscheidet sich in sofern von den anderen, dass sie nicht auf Architektur, sondern vor allem auf Schiffe spezialisiert ist. Die Modelle sind im Vergleich im größeren Maßstab und wesentlich detaillierter. Ich arbeitete erst 3 Monate als freie Mitarbeiterin und bin nun schon seit April fest dort angestellt.

Der Kriminalist (2.)

kriminalist-2Ein Kollege, der mir schon einige Jobs verschafft hatte, fragte mich wieder für den Kriminalist an. Ich half diesmal der Innenrequisite bei Essensszenen. Der schönste Drehort war im Andel’s, einem äußerlich hässlichen Hotel. Wir drehten im 12. und 14. Stock, wo man nicht nur eine tolle Aussicht über die Stadt hatte, sondern auch die Inneneinrichtung schon so geschmackvoll war, dass kaum etwas dazu geholt werden musste.
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Weihnachten

weihnachten-blogWeihnachten war der 2. Film mit den Leuten von der Filmarche. Der Großteil des Teams war der gleiche wie beim „Pampa“- Dreh im Sommer. Es war ein Fest. Nicht nur vor der Kamera. Das Drehbuch war lustig und gab viele liebevolle Details im Szenenbild vor. Wir haben in einem großen Haus in der Nähe von Hamburg gewohnt und gedreht. Ich hatte viel zu tun, aber auch viel Vorbereitungszeit und sogar eine Assistentin.

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Sense8

Ich bekam einen Anruf von einem Kollegen, mit dem ich schon 2 Filme gedreht hatte. Er fragte, ob ich ein paar Tage aushelfen könnte. Erst als ich im Büro war erfuhr ich, dass ich bei der – von mir geschätzten – Serie Sense8 mitmache. Zwar musste ich vor allem Etiketten auf Flaschen kleben, aber ich habe auch mal bei der Innenrequisite geholfen. Wir drehten u.a. im Flughafen Tempelhof, in einer ehemaligen Schilderfabrik, die komplett zu einem Nobelrestaurant verwandelt wurde, und in 3 Clubs! Ziemlich schöne Motive, die auch überwiegend geschmackvoll eingerichtet waren.
Das „Kern-Team“ ist total super – was auch nötig ist, da die zusammen um die Welt reisen und immer 14Stunden-Drehtage haben. In jedem Land gibt es dann noch ein Team vor Ort.
Das war mein erster Dreh mit Spezialeffekten – also Schießerei, Filmblut und viel Brake-Away – Geschirr (sehr leicht zerbrechlich und ungefährlich).
Der letzte Drehort war der Club Kater Blau, wo auch anschließend die beste Abschlussparty war, die ich bisher erlebt habe (es gab ein atemberaubendes Feuerwerk usw.). Fotos folgen nach der Veröffentlichung.

Pampa

2016-07-21 13.23.16Der Dreh des Studentenfilms „Pampa“ von der Filmarche war sehr warm, aber sehr schön. Wir haben auf einem Feldweg in Brandenburg gedreht und auf einem mir sehr vertrauten Hof gewohnt. Schon vom ersten Treffen an war mir das Team sehr sympathisch und ich hatte oft den Eindruck, dass wir uns schon ewig kennen. Es war schnell klar, dass ich kurze Zeit nach diesem Film noch einen Film mit dem selben Team drehen würde.
Das Motiv war schön skurril – ein sehr altes Haltestellenschild und eine Plakatwand – mitten in der Pampa.
Meine beiden Hauptaufgaben waren das Bauen und Plakatieren der Plakatwand, und die Ausstattung eines Hippi-busses.

 

 

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Der Kriminalist

2016-04-29-17-56-42-kopieÜber meinen Onkel, der schon seit Jahren immer mal wieder beim Kriminalist als Kameramann arbeitet, habe ich endlich auch mal einen kleinen Job bei der Serie bekommen. Es waren nur 3 Tage, aber wir haben immerhin eine riesige Wohnung leer geräumt, eine russische daraus gemacht und zum Schluss wieder zurück verwandelt. Es fühlte sich vor allem wie ein Umzug an. Das „Setdressen“, also das endgültige Einrichten und Gestalten des Sets, macht mir immer am meisten Spaß.

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4 gegen die Bank

Bei 4 gegen die Bank half ich an zwei Tagen aus, als im Olympiastadion mit etwa 600 Komparsen gedreht wurde. Mein Job war, alle Komparsen mit Fanartikeln, Kameras und Handys zu bestücken, und nach dem Dreh wieder abzunehmen. Kein spannender Job, aber gutes Geld und neue Kontakte.

Mütter

Mütter war mein zweiter Film mit den Beuth-Studenten. Es gab ziemlich viele Drehorte und ein knappes Budget. Ich richtete die Sets den Gegebenheiten entsprechend ein und achtete ansonsten darauf, dass keine Anschlussfehler entstehen. Neu für mich war die Produktplazierung von Tee und Brause, da die uns gesponsert hatten. Da ich beim Dreh dabei war, hatte ich mehr mit dem Team zu tun, aber das verlief sich sehr bald nach dem Film wieder.