Hochbett

DSC_1344 blogSoweit ich mich erinnern kann, habe ich schon immer ein Hochbett gehabt. Ich finde, es ist eins der sinnvollsten Möbel die man haben kann. Und das nicht nur aus platzsparenden Gründen. Das Bett ist einfach außerhalb des Blickfeldes und der Schlafplatz ist durch die nahe Decke besonders gemütlich. Ich wollte sogar als Diplom ein Hochbett entwerfen, aber mein Professor meinte, das sei ein Kindermöbelstück, das ich nicht an Erwachsene verkauft bekomme. Ich denke, das ist zu Unrecht eine weit verbreitete Assoziation, der entgegen gewirkt werden sollte. Ich habe es zuliebe meiner Zensur aber dann doch nicht gemacht.

Während meine ersten Hochbetten von meinem Vater gebaut wurden, habe ich mein jetziges und mittlerweile viertes Hochbett selbst entworfen und gebaut.

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Kleiderschrank

Dieser Schrank ist vor allem eins: praktisch. Ich hatte kaum gestalterische Ansprüche, sein Aussehen verdankt er fast ausschließlich seiner Funktion.
Da ich geschlossene große Schränke nicht sonderlich mag, hatte ich für lange Zeit keinen Kleiderschrank. Allmählich wurden mir aber die beiden Fächer, in die ich meine Kleider stopfte, zu eng. In meiner jetzigen Wohnung beschloss ich also im Flur einen Schrank zu bauen. Da dieser Flur nicht gerade breit ist, musste der Schrank recht schmal sein. Er hat eine Tiefe von 30cm. Das ist zu schmal, um Kleiderbügel aufzuhängen, deshalb wollte ich zuerst 2 Stangen senkrecht zur Wand anbringen. Dann entschied ich mich aber doch für eine Stange, die parallel zur Wand ist, denn die Bügel können ja auch einfach schräg hängen. So kann ich mehr Kleider unterbringen und habe auch eine besser Übersicht.

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Küchentür

Meine Wohnung hat den typischen Schnitt, den sanierte Einraumwohnungen in Berlin heute so haben: ein innenliegendes Bad, umringt von Küche, Zimmer und Flur. Ich freute mich, als ich sah, dass die Küche nicht nur eine Ausbuchtung des Zimmers ist, sondern tatsächlich ein eigener Raum. Das Problem: Es gab zwar einen Türrahmen, aber keine Tür. Der vorletzte Mieter hatte sich eine Decke hingehangen, wie Löcher im Türrahmen verrieten. Ich wollte jedoch eine richtige Tür, einerseits um Essensgerüche in der Küche zu lassen, andererseits aus heiztechnischen Gründen. Später stellte ich fest, dass die Küche mit Tür auch wesentlich gemütlicher wurde. Ich war mir jedoch sicher, dass die Tür fast immer offen sein würde, deshalb entschied ich mich für eine Schiebetür. Diese versperrt nichts, wenn sie offen steht. Weiterlesen

Nachtkästchen

Dieses Nachtkästchen habe ich vor drei Jahren gebaut, als ich mich in Potsdam für Produktdesign beworben habe. Die Hausaufgabe war, ein Rätsel zu entwerfen. An diesem Kästchen ist das Rätsel, wie man das Fach in der Mitte öffnet. Es hat zwar wie die beiden Seitenklappen Scharniere und Einkerbungen zum Öffnen, ist aber fest verschlossen.

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wabenförmige CD-Hüllen

cdhülleDiese CD-Hülle ist auch in der 12.Klasse entstanden, wo wir das Thema Design leider nur sehr kurz durchgenommen hatten. Mein Hauptziel war, eine CD-Unterbringung zu entwerfen, bei der die Cover sichtbar bleiben.
Da die üblichen rechteckigen CD-Hüllen ziemlich viel Platz einnehmen würden, habe ich mich für eine Wabenform entschieden, die sich dem Kreis besser anpasst. D.h. in der Fläche würden mehr sechseckige als viereckige CD-Hüllen Platz finden.
Um sie an die Wand zu bringen (und auch abnehmen und austauschen zu können) hat sie auf der Rückseite einen Magneten.

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