Kleiderschrank

Dieser Schrank ist vor allem eins: praktisch. Ich hatte kaum gestalterische Ansprüche, sein Aussehen verdankt er fast ausschließlich seiner Funktion.
Da ich geschlossene große Schränke nicht sonderlich mag, hatte ich für lange Zeit keinen Kleiderschrank. Allmählich wurden mir aber die beiden Fächer, in die ich meine Kleider stopfte, zu eng. In meiner jetzigen Wohnung beschloss ich also im Flur einen Schrank zu bauen. Da dieser Flur nicht gerade breit ist, musste der Schrank recht schmal sein. Er hat eine Tiefe von 30cm. Das ist zu schmal, um Kleiderbügel aufzuhängen, deshalb wollte ich zuerst 2 Stangen senkrecht zur Wand anbringen. Dann entschied ich mich aber doch für eine Stange, die parallel zur Wand ist, denn die Bügel können ja auch einfach schräg hängen. So kann ich mehr Kleider unterbringen und habe auch eine besser Übersicht.

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Küchentür

Meine Wohnung hat den typischen Schnitt, den sanierte Einraumwohnungen in Berlin heute so haben: ein innenliegendes Bad, umringt von Küche, Zimmer und Flur. Ich freute mich, als ich sah, dass die Küche nicht nur eine Ausbuchtung des Zimmers ist, sondern tatsächlich ein eigener Raum. Das Problem: Es gab zwar einen Türrahmen, aber keine Tür. Der vorletzte Mieter hatte sich eine Decke hingehangen, wie Löcher im Türrahmen verrieten. Ich wollte jedoch eine richtige Tür, einerseits um Essensgerüche in der Küche zu lassen, andererseits aus heiztechnischen Gründen. Später stellte ich fest, dass die Küche mit Tür auch wesentlich gemütlicher wurde. Ich war mir jedoch sicher, dass die Tür fast immer offen sein würde, deshalb entschied ich mich für eine Schiebetür. Diese versperrt nichts, wenn sie offen steht. Weiterlesen