Blurry Lines

10952907_387047454811551_6004236849282487017_o blogNach den beiden Kurzfilmen hatte ich Lust auf weitere kleine Projekte. Auf crew-united.com fand ich eine passende Anzeige. Für einen Studenten-Kurzfilm der Beuth-Hochschule wurde noch ein Szenenbildassistent gesucht. Eine Mail später traf ich schon den Szenenbildner und lernte das Projekt kennen. Für so einen kleinen Film war die Ausstattung ganz schön aufwändig. Ich musste unter anderem 100 Euro-Paletten, 40 Styroporkisten und sehr viele Fisch besorgen, ein Fahrrad mit Western-Aufklebern, Radio und Wimpel schmücken, Sofas und Kissen verkleiden und eine Blende bauen, die als Attrappe für eine Kaffeemaschine diente. Das Projekt war zwar anstrengend, aber hat gerade durch die Abwechslung sehr viel Spaß gemacht.

Hochbett

DSC_1344 blogSoweit ich mich erinnern kann, habe ich schon immer ein Hochbett gehabt. Ich finde, es ist eins der sinnvollsten Möbel die man haben kann. Und das nicht nur aus platzsparenden Gründen. Das Bett ist einfach außerhalb des Blickfeldes und der Schlafplatz ist durch die nahe Decke besonders gemütlich. Ich wollte sogar als Diplom ein Hochbett entwerfen, aber mein Professor meinte, das sei ein Kindermöbelstück, das ich nicht an Erwachsene verkauft bekomme. Ich denke, das ist zu Unrecht eine weit verbreitete Assoziation, der entgegen gewirkt werden sollte. Ich habe es zuliebe meiner Zensur aber dann doch nicht gemacht.

Während meine ersten Hochbetten von meinem Vater gebaut wurden, habe ich mein jetziges und mittlerweile viertes Hochbett selbst entworfen und gebaut.

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Rea und Margit

simple-stories_rea-1200x675 blogRea und Margit waren 2 Bewerbungs-Kurzfilme von Sarah Neumann für eine Hochschule. Sie waren perfekt als erstes Projekt, in dem ich allein für das Szenenbild zuständig war. Sarah und ich suchten erst lange nach einer geeigneten Wohnung als Drehort, und entschieden uns letztendlich für die erste, welche zwar sehr klein, aber dafür komplett und auch relativ geschmackvoll eingerichtet war. So musste ich kaum etwas besorgen. Ich räumte nur ein paar Möbel um, hing Gardinen auf und dekorierte etwas. Ansonsten war ich Innenrequisiteurin.

Unsichtbare Jahre

Persp von links FriedrichstrMein zweites Praktikum schloss sich fast nahtlos an das erste an. Schon beim ersten Gespräch wurde mir gesagt, dass ich vor allem als Innenrequisite-Assistenz gebraucht werde. Innenrequisiteure sind böse gesagt die Putzfrauen beim Film. Sie haben zwar eine sehr wichtige, aber meiner Meinung nach auch sehr undankbare Aufgabe. Sie sind beim Dreh dabei und sorgen u.a. dafür, dass alle Requisiten immer auf Anschluss sind, also bei jeder Wiederholung der selben Szene beispielsweise an der selben Stelle stehen. Als Innenrequisiteur gestaltet man also eher nicht mit.
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