Küchentür

Meine Wohnung hat den typischen Schnitt, den sanierte Einraumwohnungen in Berlin heute so haben: ein innenliegendes Bad, umringt von Küche, Zimmer und Flur. Ich freute mich, als ich sah, dass die Küche nicht nur eine Ausbuchtung des Zimmers ist, sondern tatsächlich ein eigener Raum. Das Problem: Es gab zwar einen Türrahmen, aber keine Tür. Der vorletzte Mieter hatte sich eine Decke hingehangen, wie Löcher im Türrahmen verrieten. Ich wollte jedoch eine richtige Tür, einerseits um Essensgerüche in der Küche zu lassen, andererseits aus heiztechnischen Gründen. Später stellte ich fest, dass die Küche mit Tür auch wesentlich gemütlicher wurde. Ich war mir jedoch sicher, dass die Tür fast immer offen sein würde, deshalb entschied ich mich für eine Schiebetür. Diese versperrt nichts, wenn sie offen steht.

Auf der Küchenseite strich ich die Tür mit grüner Tafelfarbe, um sie auch gleich als Notizwand nutzen zu können. Da ich mich auf der Zimmerseite für keine Farbe entscheiden konnte, wurde diese erst mal grau. So ganz gefallen tut mir das aber nicht, und ich werde sie wohl bei Gelegenheit nochmal umfärben.

 

2 Gedanken zu “Küchentür

  1. Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, und die Gerüche sind in der Küche geblieben. Das mag auch daran liegen, dass ich selten etwas brate und so keine starken Gerüche entstehen.

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