Weihnachten

weihnachten-blogWeihnachten war der 2. Film mit den Leuten von der Filmarche. Der Großteil des Teams war der gleiche wie beim „Pampa“- Dreh im Sommer. Es war ein Fest. Nicht nur vor der Kamera. Das Drehbuch war lustig und gab viele liebevolle Details im Szenenbild vor. Wir haben in einem großen Haus in der Nähe von Hamburg gewohnt und gedreht. Ich hatte viel zu tun, aber auch viel Vorbereitungszeit und sogar eine Assistentin.


Zu den üblichen Schwierigkeiten wie Kinder, Tiere und Essens-szenen kamen Kunstschnee eine große Schneekugel und ein Gänsebraten, der 4 Tage lang gleich aussehen sollte. Gerade die Konservierung der Gans war Improvisation, die erstaunlich gut geklappt hat. Wir sprühten sie mit Haarspray ein und bepinselten sie mit viel Öl. Sie stank zwar zum Schluss sehr, war aber noch relativ ansehnlich.
Der Kunstschnee wurde als biologisch abbaubar angepriesen, was zwar stimmt, aber er war trotzdem aus aus Zellstoff. Den mussten wir natürlich nach dem Dreh von Dach, Hecke und Straße entfernen – sehr mühsam, aber natürlich besser als Kunstschnee aus Styropor.
Die Schneekugel hatte einen Durchmesser von 20cm. Ich habe Wochen für die Herstellung gebraucht, aber es hat sich gelohnt.
Mein Lieblingsmotiv war ein Kinderzimmer mit Zelt und fahrender Lego-eisenbahn. Kinderzimmer machen mir immer am meisten Spaß, weil ich mich da einerseits austoben kann, und andererseits leicht melancholisch werde, wenn ich mein altes Spielzeug verbaue. Besonders toll war, dass ich die Genehmigung von Quint Buchholz hatte, seine Bilder zu verwenden. Zwar war letztendlich nicht viel Platz für viele Bilder, aber dafür waren sie unglaublich passend.
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